Textversion

Yoga

Yoga ist ein altindisches Übungssystem, das im Laufe seiner Geschichte sehr unterschiedliche Formen annahm.
Im Westen populär wurde vor allem der Hatha-Yoga (Oberbegriff für den körperbezogenen Yoga). Die Übungen des Hatha-Yoga eigenen sich gut, um Verspannungen abzubauen, Kraft, Beweglichkeit und Konzentration zu schulen.
Hauptbestandteile des Hatha-Yoga sind Karanas (dynamische Übungsabfolgen), um stagnierte Energien wieder zum Fließen bringen und Asanas (statische Haltungen), um die Energien gezielt in alle Körperpartien zu lenken. Beides wird in Verbindung mit Bandhas (Energieverschlüssen) und Pranayamas (rhythmische Atemübungen) praktiziert, wodurch der gesamte Organismus harmonisiert wird.
Beim Yoga-Üben ist es wichtig, Ehrgeiz loszulassen und stattdessen mit einer Haltung von innerer Achtsamkeit an die Übungen heranzugehen. Diese Achtsamkeit geht einher mit Gewaltlosigkeit, einem der wichtigsten ethischen Grundsätze im Yoga. Yoga ist das Einüben von Gewaltlosigkeit als Lebenshaltung, im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen.